Geschichte

1398 Erste urkundliche Erwähnung des Ortes
In enger Verbindung mit dem Ort sind die Herren von Schönfels zu nennen, die als Besitzer des Rittergutes wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Dorfes hatten.
1513 Erbauung der Kirche und der Kirchschule
Zuerst hielten Mönche von Frankenhausen den Gottesdienst.
1561 Erhebung zur Filialkirche durch Joachim von Schönfels
Versorgung durch die Pfarrherren von Beiersdorf
1634 Hans von Schönfels wird Besitzer der Rittergüter Ruppertsgrün und Beiersdorf
1828 Erneuerung des Altars und Bau der Orgel durch Hoforgelbaumeister Trampeli aus Adorf
1845 Der Ort hat sein dörfliches Bild durch die Entwicklung der Textilindustrie verändert
Das Bauerndorf wurde zur Industriegemeinde mit ca. 1350 Einwohnern.
1881 Neues Schulgebäude
1885 Einrichtung einer Posthilfsstelle, später als Postagentur
1887 Bau einer Vigogne- und Streichgarnspinnerei der Firma "Ferdinand Puchert"
1888 Stilgerechte Erneuerung der Kirche mit Bau der Vorhalle und Anlegen der Treppenhäuser
Neugotischer Altaraufsatz
1899 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppertsgrün
1909 Bau des Gasthofs "Goldene Sonne"
1925 Selbständige Mutterkirche, vor allem auf Betreiben der Textilfabrikanten Puchert (Stifter der Heimstätte Sichem in Werdau)
1926 Bau des Pfarrhauses
1926 Erneuerung der Kirche durch die Architekten "Lossow & Kühne" (Leipziger Hauptbahnhof)
Stiftung der bunten Glasfenster durch Familie Puchert
1936 Bau der Friedhofskapelle durch "Lossow & Kühne"
1964 Letzte Ausmalung der Kirche auf Grund von Befunden aus der Entstehungszeit
1998 Zusammenschluss der Orte Fraureuth, Ruppertsgrün, Beiersdorf und Gospersgrün zur Gemeinde Fraureuth mit ca. 6000 Einwohnern